Ascophyllum, Fucus - Seetang, verschiedene Arten (Nordsee)

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Wir erhalten regelmäßig verschiedene Tangarten aus der Nordsee. Meist handelt es sich um Blasentang und Knorpeltang. Bei manchen Tangarten ist eine eindeutige Bestimmung sehr schwierig, daher kann es sein, dass wir auch ähnliche Tange oder eine Mischung mehrerer Arten an unsere Kunden versenden. Folgende Arten können darunter sein:

Knotentang (Ascophyllum nodosum)

Blasentang (Fucus ceranoides)

Sägetang (Fucus serratus)

Spiraltang (Fucus spiralis)

Blasentang (Fucus vesiculosus)

Sargassum muticum, eine eingeschleppte Art.

Seetange sind ein ausgezeichnetes Futter für viele Pflanzenfresser, wie Schnecken, Krebse, Doktor- oder Kaninchenfische. Wir wissen von jemandem, der einen Zanclus, der vorher jegliches Futter verweigerte, mit Hilfe von Knotentang zum Fressen bewegen konnte.

Information:

Ascophyllum nodosum
Knotentang

Kategorie:
Braunalgen

Vorkommen:
Arktik (Nordpolarmeer), Britische Inseln, Europäische Gewässer, Golf von Maine, Kanada, Kattegat, Labrador, Nord-Atlantik, Nordsee, Portugal, Skagerrak, Skandinavien, USA, West-Atlantik

Meerestiefe:
0,3 - 2 Meter

Größe:
20 cm - 200 cm

Temperatur:
6°C - 23°C

Futter:
Fotosynthese

Schwierigkeitsgrad:
mittel


Größe:

Portion, ca. 200 ml

Wissenswertes:

Der Knotentang (Ascophyllum nodosum) ist eine im Nordatlantik verbreitete Art der Braunalgen. Er ist im Nordatlantik von subtropischen bis in arktische Zonen weit verbreitet, außerdem wächst er an der Küste von Brasilien. Obwohl er gelegentlich auch in der Bucht von San Francisco aufgetaucht ist, scheint er im Pazifik nicht dauerhaft vorzukommen. In Europa reicht sein Verbreitungsgebiet von den Kanarischen Inseln bis nach Spitzbergen und umfasst auch Nordsee und Ostsee. Er kommt in der Gezeitenzone vor, wo er an geschützten Stellen Felsen oder Mauern besiedelt. Meist ist er in der vertikalen Zone unterhalb von Spiraltang und oberhalb von Blasentang zu finden. In der Bretagne sind die Bestände des Knotentangs in den letzten 20 Jahren extrem zurückgegangen und stellenweise ganz verschwunden.
Auch in Nordirland wird ein Rückgang beobachtet. Die Tange werden durch
Massenvorkommen von Napfschnecken abgefressen. Als Ursache dafür werden Populationsschwankungen oder Klimaveränderungen diskutiert. Er wird zur Gewinnung von Alginsäure wirtschaftlich genutzt. Durch sein Größenwachstum und seine Langlebigkeit von mehreren Jahrzehnten kann er andere Algen verdrängen. Hinzu kommt, dass die Alge auch mit unterschiedlichen Salzkonzentrationen bestens zurechtkommt. Die Art hat lange Wedel mit großen eiförmigen und luftgefüllten Blasen. Die Wedel erreichen hierbei eine Länge zwischen 0,5 und 2 Metern. Farbe: olivbraun, braun bis dunkelbraun.