Acropora tumida - Enzmann-Acropora (AKW-NZ)

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Acropora ist die artenreichste Gattung der Steinkorallen (Scleractinia).
Während es in der Karibik nur drei Arten gibt, und die Acroporen um Hawaii fehlen, gibt der australische Steinkorallenspezialist Veron allein für Ostaustralien 73 Arten an. Die genaue Artenzahl im gesamten Indopazifik ist unbekannt, da es wegen der vernetzten Evolution dieser Gattung eine Vielzahl von Formen gibt, deren Artstatus nicht bestimmt werden kann.

Viele der anspruchsvollsten Korallen, die im Meerwasseraquarium gehalten werden können gehören zu den Acroporen. Die so genannten Staghorn-Arten, zu den auch die Enzmann-Acropora gehört sind nicht ganz so anspruchsvoll, wie ihre Verwandten. Stabile Wasserwerte sind jedoch die Grundvoraussetzung für das Gedeihen von Acroporen, sowie der meisten Steinkorallen.

Acropora tumida 

Enzmann-Acropora 


Kategorie:

Steinkorallen SPS 

Vorkommen:

Australien, Brunei Darussalam, China, Hong Kong, Indonesien, Japan, Kambodscha, Malaysia, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Singapur, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Vietnam 

Meerestiefe:

1 - 20 Meter 

Größe:

bis zu 30 cm 


Temperatur:

24°C - 27°C 

Futter:

Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 

Aquarium:

~ 200 Liter  


Schwierigkeitsgrad:

Mittel


Wissenswertes:

Im deutschen nennt man die Acroporen je nach Wuchsform oft Geweihkorallen oder Tischkorallen. Wie die meisten anderen Steinkorallen leben sie in einer symbiotischen Beziehung mit kleinen Algen (Zooxanthellen), die die Acroporen mit Nährstoffen versorgen. Die Acroporen sind deshalb auf helle Standorte angewiesen. Die symbiotische Beziehung von A. tenuis mit der Algenspezies Breviolum minutum (Symbiodiniaceae) wurde 2021 in vitro im Detail beschrieben

Acroporen dominieren an vielen Stellen die Riffe und bilden regelrechte Monokulturen. Sie wachsen sehr schnell und haben einen geschätzten Anteil von 25 % an der Riffbildung. Bei Barbados hat man bei Acropora cervicornis einen jährlichen Zuwachs von 26 Zentimeter festgestellt. Während die Blumentiere im flachen Wasser und auf den Riffdächern meist busch- oder geweihförmig wachsen, bilden sie an den Riffabhängen oft tischförmige Stöcke und wachsen, um noch möglichst viel Licht aufzufangen, waagerecht nach außen.