Capnella sp. - Bäumchen-Weichkoralle (AKW-NZ)
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Steckbrief:
Capnella sp.
Bäumchen-Weichkoralle
Vorkommen:
Australien, Bandasee, Indonesien, Mikronesien, Ost-Afrika, Philippinen, Sulawesi, Westlicher Indischer Ozean
Meerestiefe:
1 - 15 m
Größe:
15 bis 30 cm
Temperatur:
24°C - 28°C
Futter:
Zooxanthellen / Licht
Aquarium:
~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach
Information:
Ideale Einsteigerkoralle, ist nicht sehr empfindlich, was die Wasserwerte angeht. Capnella sp. mag eine mäßige Strömung und verträgt nach Eingewöhnung auch stärkeres Licht. Wächst gut im mittleren Beckenbereich.
Wissenswertes:
Wie alle Korallen sind es Tierkolonien, die aus vielen Einzelpolypen bestehen. Sie wachsen baumartig verzweigt. Der Einzelpolyp hat wie alle aus der Unterklasse Octocorallia acht gefiederte Fangarme, auch der Gastralraum wird durch acht Längswände (Mesenterien) in acht Kammern geteilt. Die Polypen sitzen an den Enden der „Äste“ und können nicht in den Stamm (Coenenchym) zurückgezogen werden. Bäumchen-Weichkorallen sind von hellbrauner bis grüner Farbe. Sie besitzen wie alle Weichkorallen kein festes Kalkskelett, sondern haben als Festigungselemente kleine, stachelige Kalknadeln (Sklerite) dicht verteilt im ganzen Körper. Ziehen sich Kenia-Bäumchen zusammen, so fühlen sie sich sehr rau an, da die Skleriten durch die Haut drücken. Sie leben in einer Endosymbiose mit einzelligen, symbiotischen Algen (Zooxanthellen), die die Koralle mit Nährstoffen versorgen.
Bäumchen-Weichkorallen haben eine ungeschlechtliche Vermehrungsform, bei der ein Ast als Tochterkolonie abgeschnürt wird, sich mit Wasser vollpumpt und sich durch das Wasser treiben lässt, bis ein geeigneter Hartgrund für die Ansiedlung gefunden wurde. Daneben vermehren sie sich durch Abgabe von Spermien und Eizellen in das freie Wasser auch geschlechtlich.
Capnella-Arten vermehren sich rasch und können große Bestände bilden. Man kann sie auch künstlich vermehren, indem man einen Ast mit der Schere abschneidet und ihn an einem Stein befestigt. Er wird schnell anwachsen. Da sie hauptsächlich von der ostafrikanischen Küste exportiert werden erhielten sie ihren deutschen Namen.